Oh T-Hailand, du bist so Hipster #1

Jaja, Südostasien macht heute jeder, Backpacking sowieso und alle sind Hipster. Aber wisst ihr was? Es ist geil. Vielleicht machen es deswegen so viele 20+. Achja, und: es ist saugünstig und unfassbar lecker.

P.S.: Im Nachhinein habe ich nur Rechtschreib- und Zeichenfehler geändert, die Geschichten sind immer aktuell geschrieben worden.

28. Juli 2014: Los geht’s, ein Abenteuer.

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Ein lang ersehnter Start ❤

29. Juli: Zwischenstopp in Doha, Katar

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30. Juli 2014: Bangkok

Oh mein Gott. Es ist circa x Jahre dass ich Hangover 2 geguckt habe und Hollywood hat definitiv nicht übertrieben. „Bangkok hat ihn jetzt“ passt hier überall. Zusammenfassend fühlen wir eine Mischung zwischen Faszination, Belustigung und Schock.

Eigentlich hat alles prima angefangen: Wir hatten einen guten Flug, sind von Bangkok Airport erst mit der Bahn und dann mit dem Taxi zum Hostel gefahren und als der Taxifahrer mehr Baht (das ist die Währung in Thailand, die uns ebenso in den Wahnsinn treibt wie die Thais selbst) als besprochen forderte, haben wir ihm das gegeben was wir für genug hielten und sind ausgestiegen.

Das Hostel ist für asiatische Verhältnisse sehr sauber und ordentlich. Nur die hiesigen Regeln irritieren uns ein wenig: Auf dem Zimmer ist weder essen noch trinken erlaubt (ich hab meine Knusperschoko ganz unten versteckt – nicht, dass die uns hier noch sanktionieren) und durch das Haus darf man sich nur in den, vom Hostel gestellten, Hausschuhen bewegen. So wie die Stadt aussieht, denken wir lieber nicht darüber nach, welche Bakterien in diesen Schuhen lauern…

Kurz frisch gemacht, sind wir voller Tatendrang und Naivität in die Stadt gelaufen mit dem festen Ziel, heute noch eine Fahrradtour zu machen. Ganz bestimmt haben wir uns gedacht, würde uns jemand helfen. Der Hostelman war leider nicht allzu hilfsbereit. Also musste es kommen, wie es gekommen ist: Kurz nachdem wir über eine Brücke gen City steuerten, tappten wir in die Falle: Eine sehr nette Frau, Mitte dreißig (hat sie jedenfalls behauptet) fragte uns wo wir hin wollen und ob sie uns den Weg erklären soll.

Die Zeichen waren eindeutig: wir (kurze Info vielleicht: meine beste Freundin und erfahrene Reisepartnerin Clare ist genauso blond und klein und europäisch wie ich.. nur mal so) liefen Orientierungslos rum, die Frau erklärte uns was wir alles sehen sollten und konnte sogar „Guten Tag“ sagen. Jejeje, wir haben uns tausend mal bedankt und sie hat uns ein, offizielles Tuktuk rangewunken.

Die gelbe Fahne sei das Indiz dafür, dass diese Tuktuks von der Regierung finanziert werden – später in einer der zahlreichen Tourist-Infos, die wir besuchten, stand groß und breit: Keine Tuktuks benutzen, die behaupten, vom Staat finanziert zu werden… Nun gut, wir waren naiv und überfordert, dass wir den beiden kurzerhand geglaubt haben und eingestiegen sind. 40 Baht (=1 Euro) für drei Stationen. Die erste war ein Tempel und bevor wir ankamen, haben wir mindestens drei mal gefragt ob der Preis dabei bleibt. Achja: zu laufen sei ja auf keinen Fall möglich gewesen… wir Trottel.

An der Tourist-Information angekommen, bekomme ich ein komisches Gefühl. Nichts offizielles, ein einfacher Raum vor dem ein Dutzend Tuktuks ihre Leute zur „Beratung“ abladen. Koscher ist das nicht. Kaum sind wir raus, drücken wir dem sympathischen Fahrer die 40 Baht in die Hand. Spätestens als dieser mehr als unerfreut reagiert, ist klar: das hatte er so nicht geplant. Ich will nicht wissen, was er mit uns vorhatte und was er uns verkaufen wollte… nach mehr solcher Vorfälle, dass wir angesprochen wurden, ignorieren wir die hilfsbereiten Thais nun gänzlich.

Bedauerlich ist, dass unser deutsches Misstrauen uns nicht getrügt hat. Im Vorfeld habe ich viel darüber gehört, wie freundlich die Thais einen empfangen würden. Pustekuchen, am ersten Tag haben sie uns voll die Breitseite gegeben. Wir sind gespannt, was uns in den anderen Städten erwartet. Verarscht zu werden ist in Asien ja anscheinend Gang und Gebe. Im Hostel zurück genießen wir Wifi, skypen und twittern – Clare bevorzugt Instagräääm.

Amüsanterweise ist keiner von unseren Erfahrungen überrascht. „Wie man es erwartet“, schreibt meine Schwester, die selbst nie einen Fuß nach Asien setzen würde. Naja, #lwaandcvdtaketheworld (unser Hashtag bei Twitter) geben nicht auf, gehen was essen und hoffen, dass die Eiswürfel in unserem Iced Latte nicht aus thailändischem Kranwasser gemacht wurden. Sawat-dee kha vom ersten Tag!

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