Mein, dein, unser Barcelona

In einer Stadt, in der es an jeder Straßenecke, in jeder Gasse oder Metrostation nach Tourismus schreit, sind Geheimtipps schwierig zu finden. Und schwierig zu geben.

Bei meiner aktuellen Reise in die schönste Stadt der Welt habe ich dennoch festgestellt: es gibt Dinge, die ein Barcelona-Besucher wissen sollte.

Also habe ich hier ein paar Tipps für euch:

Flug buchen: Ihr solltet auf jeden Fall beachten, dass ihr an einem Freitagabend in der Stadt sein solltet. Denn es gibt jeden Freitagabend am Brunnen vom Plaça España die „Fontana Màgica“. Dazu läuft „Barcelona“ von Freddie Mercury.

Park Güell: Einer der schönsten Orte in Barcelona ist der Park Güell, gestaltet von Antoni Gaudí. Der Park ist ein Rückzugsort, ist bis auf das Schnattern der Touristen sehr leise und die Anlagen sind grün, gepflegt und schön. Ein Besuch lohnt sich also in jedem Fall. Einfach, um auch die andere Seite Barcelonas kennenzulernen – fernab von Tapas und Cava,

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Einen Haken hat der Besuch allerdings. Seit einigen Monaten muss man für einen besonderen Bereich des Parks Eintritt zahlen; und zwar für den, in dem sich die berühmte Bank und die Eidechse á la Gaudí befinden. Deshalb solltet ihr, wenn ihr euch diesen Bereich ansehen wollt, am besten die Tickets online bestellen. Dann spart ihr Geld.

Mirador: Wem der Blick vom Park Güell auf die Stadt schon gefällt, sollte erst den vom „Mirador“ sehen. Das ist der zweithöchste Berg Barcelonas (nach dem Tibidabo).

Um den tollen Ausblick zu genießen, fahrt ihr mit dem Bus V17 (für BCN-Kenner: Der V17 ist eine neue Linie) bis zur Endstation Gran Vista-Pl. de la Mitja Lluna. Ausgestiegen, gibt es mit Sicherheit den ersten Wow-Effekt – dann geht’s nur noch den Berg hoch, vorbei an ein paar Wohnhäusern und schon steht da eine Ruine, von der man perfekt den Sonnenuntergang erblickt. Und das Schönste daran ist: (fast) keine Touristen kennen diesen Ort.

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Cerveza: Bier kauft man besten in einem der kleinen Paki-Läden, so heißen die Geschäfte, die von pakistanischen Leuten geführt werden. Auf keinen Fall solltet ihr Bier von Leuten auf den Plätzen, wie dem Placa Reial oder am Meer kaufen. Die lagern ihr Bier in so einer Art Gulli, die in Barcelona an jeder Straßenecke sind. Nicht lecker.

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Euskal: Bleiben wir beim Genüsslichen, darf natürlich die, mit Abstand beste, Tapas-Bar Barcelonas nicht fehlen. Diese ist direkt neben dem Picasso-Musuem im Viertel „El Born“ und ein absolutes Muss. Das System ist nämlich außergewöhnlich; man zahlt nämlich für jeden „Pinxa“, also für jeden Zahnstocher. Eine Bar, dessen Kassensystem auf Ehrlichkeit beruht. Spanien eben.

Wichtig ist, abends in die Bar zu gehen. Denn nur abends kommen die Kellner mit warmen Tapas rum und die sind eben einfach die besten.

Sagrada Familia: Genauso wie der Park Güell ist auch die Sagrada Familia, die nie fertig-werdende und berühmteste Kirche Spaniens von Antoni Gaudí gestaltet worden. Umwerfend schön, der Tipp ist: Nicht ohne Ticket hingehen und zwei Stunden anstehen, sondern einen Tag vorher in einer der vielen „Caixa“-Banken in der Stadt an so einem Automaten die Tickets kaufen. Das klappt nicht immer mit Cash, immer aber mit Kreditkarte.

Y ahora: ¡Viel Spaß y va bien!

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Ein Gedanke zu “Mein, dein, unser Barcelona

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