Warum ich Adele so sehr liebe

Ich schreibe selten Liebeshymnen auf Musiker, selbst bei Twitter halte ich mich damit meistens zurück – außer es handelt es sich um Helene F. oder Herbert G. (hihi). Doch hier und jetzt muss ich mich äußern: Wir, der @vierzueinser und ich waren am Mittwochabend in Hamburg bei Adele. Ich habe danach zu ihm gesagt, dass das einer der schönsten Abende in meinem Leben gewesen sei. Er hat gelacht.

Ein Witz war das nicht. Als sie die ersten Zeilen von ihrem Comeback-Song „Hello“ gesungen hat, sind mir die Tränen gelaufen. Als sie bei „When we were young“ zuerst Kinderbilder von sich und anschließend ein Foto (auch von sich) mit einem runden Babybauch gezeigt hat, war ich gerührt. Als sie dann „Don’t you remember“ vom Album „21“ gesungen hat, hab‘ ich einfach mal so richtig heult. Rotz und Wasser. Mit Schluchzern. Weil es so schön war, weil Adele so eine wunderbare Frau ist und ich von ihr begeistert bin und sie mich inspiriert.

 

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Mega: Adele hatte ein Orchester dabei, das ordentlich was drauf hatte.

Es ist, als hätte sie zwei Stimmen: eine hohe und eine tiefe. Ich habe keine Ahnung von Musik, weder von Oktaven noch von der Tonleiter. Trotzdem kann auch ich deutlich hören,  dass Adeles Stimme eine ganz Besondere ist. Klar, deshalb ist sie ein Superstar mit mehr als zehn Grammys. I know, I know, aber ich muss es bewundern. Es geht nicht anders. Hoch singt sie beispielsweise „Don’t you remember“ und „Send my love“, tief „Skyfall“ (wofür sie einen Oscar gewonnen hat) und „Million years ago“.

Wenn sie am Mittwoch die ganz hohen oder die ganz tiefen Töne rausgehauen hat, konnte ich manchmal nur mit dem Kopf schütteln. „Sie ist so krass“, habe ich nach jedem Lied mindestens einmal gesagt und bestimmt zehnmal gedacht. Es scheint, als müsste Adele sich nicht anstrengen, wenn sie singt. Als wenn sie das aus tiefstem Herzen macht, ohne groß nachzudenken. Sie singt und es ist toll. Sie singt und die Menschen weinen. Sie singt und die Menschen tanzen. Adele kann alles.

Vor allem kann sie lustig sein. Sie hat Witze über ihre traurigen Lieder oder den Ex-Freund, mit dessen Trennung sie „obviously“ gutes Geld verdient, gemacht, ohne, zu künzeln oder zu smalltalken.

Vielleicht ist folgender Gedanke naiv, aber ich glaube, dass sie (fast) immer das tut, was sie tun will: angefangen vom Singen über „21“ und ihre Babypause bis hin zu diesem phänomenalen Comeback. Und wenn sie da an einem Mittwoch in Hamburg auf der Bühne steht und ihre Balladen ins Mikro schmettert, tut sie das, weil sie das tun will. Dafür finde ich sie unendlich sympathisch.

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Letzter Song: Rolling in the Deep, alle haben getanzt und geklatscht.

Was ich mehr von diesen kurzen zwei Stunden erzählen könnte, lässt sich nicht ausdrücken. Diese Wärme, die ich verspüre, wenn ich jetzt ihre Lieder höre. Adele war schon immer eine meiner Lieblingssängerinnen, aber ich kann gewiss sagen, dass meine Begeisterung für diese junge Frau noch nie größer war als in diesem Moment. ❤ Und das wird bleiben: Irgendwann, in ganz, ganz vielen Jahren sitze ich hoffentlich in einer quietschenden Hollywood-Schaukel, höre „When we were young“ und denke an diesen Abend zurück.

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