#catcontent: Wie ich als Hundenärrin zum Katzenfan wurde

 

 

In Barcelona habe ich drei Mitbewohner. Zwei davon sind vierbeinig, pelzig und sehr anhänglich. Merlin und Tristan heißen die Kater und haben mein Hunde-Herz im Wirbelsturm erobert, der jeden Allergiker in einen Schock versetzt. Katzenhaare überall, am liebsten auf den Klamotten oder im Bett – auch wenn sie da eigentlich nicht drauf dürfen. Pfui! Mit einer Allergietablette pro Tag lässt sich das haarige Elend schon aushalten, außer sie wollen kuscheln und ich auch. Dann wird geniest bis die Taschentücher aufgebraucht sind, und manchmal niesen die Kater sogar mit. Tigerliche Solidarität, meine ich das zu nennen.

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Mädelsabende-Interview: Warum ich Journalistin geworden bin …

… und wie. Zu diesem Thema hat mich Clare für Mädelsabende, einem Instagram-Format des WDR-Senders Frau tv interviewt. Weil ich beruflich eher schreibe und sie eher Filme macht, haben wir zusammen erzählt, auf welchem Wege man heutzutage Journalist*in werden kann.

Wenn ihr mehr über Mädelsabende wissen wollt, folgt Clare und ihren Kolleginnen bei Instagram: @maedelsabende. Wöchentlich gibt es neue Themen, die eine der drei Mädels täglich in der Insta-Story präsentieren. Ich habe mich gefreut, einmal dabei gewesen zu sein.

#celebrityconstruct 🙏

Das wird ein kurzer Post, ich versuche es auf den Punkt zu bringen: Essena hat Respekt und Bewunderung für ihre Ehrlichkeit verdient. Und die war verdammt überfällig. Über die Lügen und die Falschheit bei Instagram offen zu reden, geht in die richtige Richtung, finde ich.

Instagram ist zum Medium fürs Schöne geworden – für die schönen Sachen, für Mode, Kosmetik, Foodporn und Selfies. Ich nutze es selbst gerne für diese Dinge, aber es gibt einen Unterschied: Ich repräsentiere mit meinen rund 140 Followern kein Vorbild, wie es Nutzer/Innen mit 10/20/30tausend+ Followern tun (sollten).

Es ist vermutlich ein Kreislauf: Je mehr Follower man hat, desto größer ist der Druck, den Schein der Schönheit aufrecht zu erhalten. Und je größer der Druck wird, desto schwieriger wird für die Instagrammer/Innen, einfach er/sie selbst zu sein. Ein Teufelskreis.

Deshalb ziehe ich meinen Hut vor Essena. Sie hat sich getraut, den Teufel aus dem Kreis auszuschließen.

Alles fürs Image: BILD, t3n und Buzzfeed bei #Instagram

Tassen, Kaffee, Bücher, Blumen, Smoothies, Titelbilder, Grafiken. Aus der Redaktion oder von unterwegs. Immer mehr deutsche Medien nutzen Instagram. Dabei gibt oft ein Kriterium: Schönheit. Es geht um Positionierung, um Image.

In den USA haben Zeitungen wie das Time Magazine oder die Washington Post bereits mehrere Hunderttausend Follower. In Deutschland bewegen sich die Zahlen durchschnittlich zwischen 200 und 20.000. Die Vogue Deutschland ist mit mehr als 80.000 Followern Instagram-Platzhirsch hierzulande.

Alle posten Fotos. Das ist der Sinn von Instagram. Das Aussehen und der Style eines Fotos ist hier besonders wichtig. Für Privatpersonen, Blogger und Stars gilt es, sich zu inszenieren, Theater zu spielen. Der Feed ist die Bühne. So wie im Theater die Wirklichkeit höchstens nachgestellt wird, so wird bei Instagram getäuscht, getuned und gefiltert. Mimesis 4.0.

Wie soll sich also eine Zeitung oder ein TV-Sender hier positionieren? Ich habe eine Liste gemacht mit den besten #InstaMedien in Deutschland.

1. Update: Das Handelsblatt hatte länger darüber nachgedacht, einen Instagram-Account zu machen, was mich überhaupt nur zu diesem Post inspiriert hat. Jetzt gehört auch das HB zu den #InstaMedien, weshalb das in meiner Liste natürlich nicht fehlen darf.
2. Update: Auf den Wunsch von Marc Biskup habe ich zwei Kanäle des MDR ergänzt.

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