Merry Christmas everyone!

Hier ist gerade Winterschlaf angesagt – bedingt durch Master-studieren und Weihnachtsvorbereitung. Merry Christmas und einen guten Start ins neue Jahr!

2018 geht es hier weiter mit spannenden Updates aus Barcelona, einem längeren Post übers Gläubig-sein mit 25 und warum ich nicht länger katholisch sein will.

Bis dahin alles Gute,
eure Laura

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Was zur Hölle mache ich nach dem Bachelor?

Den Bachelor (fast) in der Tasche, heißt es: Was kommt jetzt? Diese Frage habe ich mir gestellt, weil ich mich einfach nicht entscheiden konnte zwischen Master, Selbstverwirklichung und Co. Ein Problem meiner Generation.

Wenn etwas zu Ende geht, denkt man an den Anfang, heißt es. Oder man denkt daran, wie es um Himmels Willen weitergehen soll. So erging es mir Anfang des Jahres, als ich angefangen habe, meine Bachelorarbeit zu schreiben und so ergeht es vielen jungen Menschen, die den ersten Grad ihrer akademischen Bildung, den Bachelor schon abgeschlossen haben. Drei, vier Jahre gepaukt, für Klausuren gelernt, Hausarbeiten geschrieben und sich mit anstrengenden Dozenten auseinandergesetzt. Und wofür? Dass man ähnlich wie nach dem Abitur nicht weiß, was die Zukunft bringt oder was die Zukunft bringen soll oder was sie bringen kann – als befände man sich in einer Art Limbo, also in einem Schwebezustand.

Es ist wieder einmal das Problem unserer Generation. Wir leben seit jeher nach dem Maßstab, wir könnten den Job unserer Träume an einem beneidenswerten Ort finden, ihn durch Work-Life-Balance mit einer romantischen Liebesbeziehung kombinieren und nebenher die Welt retten. Gleichzeitig ist ständig die Rede von „High Potentials“ oder „Overachievern“, den Leistungsträger*innen unserer Gesellschaft. Das setzt uns unter Druck. Es reicht eben doch nicht, uns nur selbst zu verwirklichen.

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Ein Tag Prokrastination

#Bachelorarbeit

Der Wecker stand auf 8.30 Uhr, wie an jedem Tag, an dem ich mir vornehme, an meiner Bachelorarbeit zu schreiben. Vorgenommen habe ich mir auch, wirklich um 8.30 Uhr aufzustehen. Heute Morgen sah das dann eher so aus: 8.30 Snooze, 8.37 Snooze, 8.50 Wecker 2 klingelt, 8.51 Wecker 1 Snooze, 8.57 Wecker 2 Snooze – 9 Uhr Wecker 1 aus, Wecker 2 aus. Aufstehen: 10 Uhr. Das hat gut geklappt, nicht.

Frühstückszeit war also um 11 Uhr, nach erstem Newsletter-Lesen und kurzer Aufräumaktion, auf die nach Kaffee und Brot eine längere Putzsession folgte. Dazwischen gab’s kurze Mail-Konversationen, die meisten privat motiviert.

Zum Putzen habe ich die ultimative Spotify-Playlist entdeckt, namens: Putzen. Also hab‘ ich den Lappen geschwungen und bin aus dem Bad zu Helene Fischer und Michael Jackson in die Küche getanzt. Toppen konnten das nur Meghan Trainor und der Pur-Party-Hitmix, da wurde sogar der Backofen sauber.

Weil mich nachts Kopfschmerzen geplagt hatten, dachte ich, es sei Zeit für Sport. Anschließend war es 15 Uhr. Es folgten ein kurzes Beauty-Programm (für Sport war schließlich eine Belohnung angebracht), Aufräumen vom Aufräumen, Paket zum nächsten Hermes-Shop bringen (die Mahnung von Zalando kam ja schon vor ein paar Tagen…) und tatsächlich: Wäsche waschen. Die Gegebenheiten, im vierten Stock zu wohnen und die Waschmaschine im Keller stehen zu haben, ignorierte ich heute ausnahmsweise. Einmal im Keller, konnte ich schnell noch vier Mülltüten für die Altkleidersammlung sortieren, die stehen da ja schon seit Monaten. Ein Plausch mit meiner Lieblingsnachbarin hat den Nachmittag prima abgerundet.

Nun saß ich um Sechs für höchstens eine Minute am Schreibtisch, als meine Mitbewohnerin+Freund nach Hause kamen und Essen machen wollten. Essen gehört zu den Grundbedürfnissen eines Menschen, also gab’s Happa Happa. Jetzt gucken wir Bachelor (versus Fußball) und ärgern uns über die Zicken (versus Zehner). Und die Wäsche muss auch noch hoch geholt werden… was für 1 erfolgreicher Tag.

Generation Maybe: ein Plädoyer gegen das „Vielleicht“

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Ob Glitzerbärte, grüne Smoothies oder hippe Fummel aus der Mottenkiste – über Kunst, Lifestyle, Mode und Kultur lässt es sich gut das Maul zerreißen. Besonders gut kann das der Breitmaulfrosch, der in dieser Kolumne bei Pflichtlektüre.com über merkwürdige Trends wütet – dabei nimmt er kein Seerosenblatt vor den Mund. Heute plädiert er für Verbindlichkeit.

Mindestens zweieinhalb Monate im Vorfeld hatte ich meine Geburtstagsparty in diesem Jahr angekündigt. Das Motto: „Es wird krass“. Einige Wochen vor der Fete erhielten meine Freunde die obligatorische (!) Einladung bei Facebook. Die ersten Zusagen kamen rein, ein paar Absagen und ein paar „Vielleichts“. Ich störe mich schon beim Formulieren dieses Wortes: „Ich komme vielleicht“, „ein Vielleicht-Klick“, „Jein, ich komme (nicht)“. Überhaupt, wie kann man bei diesem Motto nur vielleicht kommen wollen? I don’t get it. Das dürfte wirklich kein Status sein. Und doch ist es Status unserer Generation. Generation Maybe.  Weiterlesen

#Throwbackthursday: Barcelona 2011

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Meine erste WG, die ersten Wochen in Barcelona, mein erster Nebenjob. Es ist #Throwbackthursday und ich throwe back in den Herbst 2011. Ich war zum ersten Mal richtig weg von zuhause und über mehrere Monate alleine in Barcelona, also in der besten Stadt ever. Ich habe viel Spanisch und Englisch gesprochen, die ersten
neuen Freundschaften nach der Schule geschlossen und mich in kurzer Zeit recht schnell (und bleibend) verändert. Ein paar Monate in Spanien machen gelassener, vor allem wenn man verbissen durchs Abi rennt.

Ohne Titel

Und natürlich: Barcelona ist eine Modestadt, das hat sich vor allem auf meinen Kreditkartenrechnungen gezeigt: Zara, Stradivarius, Bershka und von vorn 🙂 Ich wünschte, ich könnte nochmal ein paar Monate in Barcelona verbringen. Vielleicht klappt das ja irgendwann. Bis dahin gibt es Urlaube und Throwbackthursdays.

100 Jahre Mode: in 2015 vereint

Einteiler in Jeans, Perlenketten als Statement, Hüte mit Federn… die vergangenen 100 Jahre der Mode weisen so viele Facetten auf… Die Entwicklung von Fashion von 1915 bis heute ist es wert, näher betrachtet zu werden.

Glam, ein US-Mode-Medien-Imperium hat jetzt ein Video veröffentlicht. Darin wird eine Frau in die Klamotten des jeweiligen Jahrzehnts gepackt, dazu gibt es die passende Musik. Warum ich darüber blogge, hat zwei Gründe.

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