Barcelona – bucket list

Ende März ist das zweite Trimester, „term“ im Englischen, meines Politikmasters vorüber und damit zwei von drei terms insgesamt. Danach heißt es: zurück nach Deutschland, Jobsuche, Ernst des Lebens. Aus diesem Grund habe ich mir eine Bucket List, also eine Wunschliste geschrieben, auf der alles steht, was ich mir für die übriggebliebene Zeit noch so vornehme. Updates gibt es, sobald ich eine Aktivität von der Liste streichen konnte … stay tuned!

  • zweite Wanderung zum Tibidabo.* Das ist der Berg, inklusive Kirche, den man von ganz Barcelona aus sehen kann. Die Kirche sieht für manche Menschen aus wie ein sitzender Buddha, der über Barcelona wacht. (Vom Tibidabo aus habe ich im Jahr 2011 Barcelona und damit das Titelbild dieses Blogs fotografiert.)

* weil die erste so schön war… Foto credit: Jamie Hodgkin

  • das Kloster Monsterrat besuchen & wandern gehen. Das habe ich vor ein paar Jahren schon einmal gemacht und eins lässt sich sagen: Der Ausblick ist fantastisch.

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Merry Christmas everyone!

Hier ist gerade Winterschlaf angesagt – bedingt durch Master-studieren und Weihnachtsvorbereitung. Merry Christmas und einen guten Start ins neue Jahr!

2018 geht es hier weiter mit spannenden Updates aus Barcelona, einem längeren Post übers Gläubig-sein mit 25 und warum ich nicht länger katholisch sein will.

Bis dahin alles Gute,
eure Laura

BCN: Woche 1 #Welcomeback

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Was für ein Start! Seit einer Woche wohne ich (zum zweiten Mal) in Barcelona und alles ist so wundervoll vertraut-neu. Es gibt Straßen, die ich schon ein Dutzend mal entlang gebummelt bin und Gassen, die ich erst heute entdeckt habe. Sechs Jahre, nachdem ich zum ersten Mal hier war, erwische mich abwechselnd beim In-Erinnerungen-schwelgen und dem berühmten Touri-Modus, alles auffangen zu wollen und das meistens mit der Kamera meines iPhones.

Diese erste Woche ist vor allem so herrlich, weil ich erst ab nächsten Dienstag Uni habe: Current Democracies an der Pompeu Fabra, kurz upf. Politische Theorien zu Immigration, Federalism, Dictatorships etc. Darauf freue ich mich, zumal ich hier zum ersten Mal zu den Full-time-Studenten zähle, die voll und ganz die Uni zelebrieren – inklusive Pauken in der Bib, den 70-Cent-Kaffee aus der Mensa trinken oder Ausgehen an einem Wochentag. Btw: Café con leche ist in Spanien auch in der Mensa super.

Bevor es aber so richtig losgeht, nutze ich die Zeit, um anzukommen, Neues zu entdecken und mir Altes ins Gedächtnis zu rufen. Ich bin gespannt, wie das eine Master-Jahr verlaufen wird und welche vergangenen Erlebnisse den Neuen weichen. Das ist ein prima Anlass, hier wieder wöchentlich zu bloggen, und zwar ab sofort mindestens 52 mal. Für jede Barcelona-Woche 🙂 Viel Spaß!

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Xampagneria, Port Vell

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Bibliothek an der upf, so called „Hogwarts“

Galería MAXÓ im Viertel Borne
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Carrer Portal Nou

Was zur Hölle mache ich nach dem Bachelor?

Den Bachelor (fast) in der Tasche, heißt es: Was kommt jetzt? Diese Frage habe ich mir gestellt, weil ich mich einfach nicht entscheiden konnte zwischen Master, Selbstverwirklichung und Co. Ein Problem meiner Generation.

Wenn etwas zu Ende geht, denkt man an den Anfang, heißt es. Oder man denkt daran, wie es um Himmels Willen weitergehen soll. So erging es mir Anfang des Jahres, als ich angefangen habe, meine Bachelorarbeit zu schreiben und so ergeht es vielen jungen Menschen, die den ersten Grad ihrer akademischen Bildung, den Bachelor schon abgeschlossen haben. Drei, vier Jahre gepaukt, für Klausuren gelernt, Hausarbeiten geschrieben und sich mit anstrengenden Dozenten auseinandergesetzt. Und wofür? Dass man ähnlich wie nach dem Abitur nicht weiß, was die Zukunft bringt oder was die Zukunft bringen soll oder was sie bringen kann – als befände man sich in einer Art Limbo, also in einem Schwebezustand.

Es ist wieder einmal das Problem unserer Generation. Wir leben seit jeher nach dem Maßstab, wir könnten den Job unserer Träume an einem beneidenswerten Ort finden, ihn durch Work-Life-Balance mit einer romantischen Liebesbeziehung kombinieren und nebenher die Welt retten. Gleichzeitig ist ständig die Rede von „High Potentials“ oder „Overachievern“, den Leistungsträger*innen unserer Gesellschaft. Das setzt uns unter Druck. Es reicht eben doch nicht, uns nur selbst zu verwirklichen.

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