Merry Christmas everyone!

Hier ist gerade Winterschlaf angesagt – bedingt durch Master-studieren und Weihnachtsvorbereitung. Merry Christmas und einen guten Start ins neue Jahr!

2018 geht es hier weiter mit spannenden Updates aus Barcelona, einem längeren Post übers Gläubig-sein mit 25 und warum ich nicht länger katholisch sein will.

Bis dahin alles Gute,
eure Laura

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Ein Tag Prokrastination

#Bachelorarbeit

Der Wecker stand auf 8.30 Uhr, wie an jedem Tag, an dem ich mir vornehme, an meiner Bachelorarbeit zu schreiben. Vorgenommen habe ich mir auch, wirklich um 8.30 Uhr aufzustehen. Heute Morgen sah das dann eher so aus: 8.30 Snooze, 8.37 Snooze, 8.50 Wecker 2 klingelt, 8.51 Wecker 1 Snooze, 8.57 Wecker 2 Snooze – 9 Uhr Wecker 1 aus, Wecker 2 aus. Aufstehen: 10 Uhr. Das hat gut geklappt, nicht.

Frühstückszeit war also um 11 Uhr, nach erstem Newsletter-Lesen und kurzer Aufräumaktion, auf die nach Kaffee und Brot eine längere Putzsession folgte. Dazwischen gab’s kurze Mail-Konversationen, die meisten privat motiviert.

Zum Putzen habe ich die ultimative Spotify-Playlist entdeckt, namens: Putzen. Also hab‘ ich den Lappen geschwungen und bin aus dem Bad zu Helene Fischer und Michael Jackson in die Küche getanzt. Toppen konnten das nur Meghan Trainor und der Pur-Party-Hitmix, da wurde sogar der Backofen sauber.

Weil mich nachts Kopfschmerzen geplagt hatten, dachte ich, es sei Zeit für Sport. Anschließend war es 15 Uhr. Es folgten ein kurzes Beauty-Programm (für Sport war schließlich eine Belohnung angebracht), Aufräumen vom Aufräumen, Paket zum nächsten Hermes-Shop bringen (die Mahnung von Zalando kam ja schon vor ein paar Tagen…) und tatsächlich: Wäsche waschen. Die Gegebenheiten, im vierten Stock zu wohnen und die Waschmaschine im Keller stehen zu haben, ignorierte ich heute ausnahmsweise. Einmal im Keller, konnte ich schnell noch vier Mülltüten für die Altkleidersammlung sortieren, die stehen da ja schon seit Monaten. Ein Plausch mit meiner Lieblingsnachbarin hat den Nachmittag prima abgerundet.

Nun saß ich um Sechs für höchstens eine Minute am Schreibtisch, als meine Mitbewohnerin+Freund nach Hause kamen und Essen machen wollten. Essen gehört zu den Grundbedürfnissen eines Menschen, also gab’s Happa Happa. Jetzt gucken wir Bachelor (versus Fußball) und ärgern uns über die Zicken (versus Zehner). Und die Wäsche muss auch noch hoch geholt werden… was für 1 erfolgreicher Tag.

Bin ich wirklich frei?

Gemütlich setze ich mich an den Schreibtisch und beantworte E-Mails. Manchmal um 8 Uhr, meist um 9. Die Heizung steht auf 2, frieren geht morgens gar nicht. Kaffee mache ich mit einer French-Press-Maschine, ganz ohne Technik oder Aufschäumer oder Soja und meinen eigenen Namen muss ich mir auch nicht zurufen. So kann man stressfrei in den Tag starten.

Seit Mitte Oktober bin ich wieder Studentin und Selbstständige. Nach einem Jahr Festanstellung genieße ich die Flexibilität, mir meine Zeit frei einzuteilen, aufzustehen, wann ich will (auch wenn ich um 10 Uhr jedes Mal ein schlechtes Gewissen habe) und manchmal donnerstags schon das Wochenende einzuläuten. „Freu dich darüber, das bekommst du nie wieder.“ Diesen Satz habe in der letzten Zeit so oft gehört und ich muss sagen: Das tue ich. Weiterlesen