Mädelsabende-Interview: Warum ich Journalistin geworden bin …

… und wie. Zu diesem Thema hat mich Clare für Mädelsabende, einem Instagram-Format des WDR-Senders Frau tv interviewt. Weil ich beruflich eher schreibe und sie eher Filme macht, haben wir zusammen erzählt, auf welchem Wege man heutzutage Journalist*in werden kann.

Wenn ihr mehr über Mädelsabende wissen wollt, folgt Clare und ihren Kolleginnen bei Instagram: @maedelsabende. Wöchentlich gibt es neue Themen, die eine der drei Mädels täglich in der Insta-Story präsentieren. Ich habe mich gefreut, einmal dabei gewesen zu sein.

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Merry Christmas everyone!

Hier ist gerade Winterschlaf angesagt – bedingt durch Master-studieren und Weihnachtsvorbereitung. Merry Christmas und einen guten Start ins neue Jahr!

2018 geht es hier weiter mit spannenden Updates aus Barcelona, einem längeren Post übers Gläubig-sein mit 25 und warum ich nicht länger katholisch sein will.

Bis dahin alles Gute,
eure Laura

Das jähe Ende des Unabhängigkeitstraums

Der Konflikt um Katalonien hat einen dramatischen Höhepunkt erreicht. Die separatistische Regionalregierung soll abgelöst werden. Es droht eine neue Protestwelle. Doch viele Katalanen scheinen zu resignieren.

Ist es das endgültige Ende der katalanischen Unabhängigkeitsbestrebungen? Oder der Auftakt zu einer neuen und möglicherweise noch größeren Protestwelle gegen die spanische Zentralregierung? Ministerpräsident Mariano Rajoy hat nach einem Treffen mit seinen Ministern Artikel 155 der spanischen Verfassung in Kraft gesetzt und den Senat dazu aufgefordert, für die Entmachtung der Regionalregierung in Barcelona zu stimmen.

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Reportage: Plötzlich knallt es vor dem Wahllokal

Aktivisten beschützen Wahllokale, die spanische Polizei setzt Gummigeschosse ein. In Barcelona eskaliert am Tag des Referendums der Streit um die Unabhängigkeit Kataloniens. Viele Katalanen haben die Geduld mit der Zentralregierung verloren.

Sergi Saranga sieht erschöpft aus, als er vor der Grundschule im Osten Barcelonas die vorbeigehenden Passanten beobachtet. Saranga hat die Nacht über nicht geschlafen. Er hat Augenringe und das gleiche T-Shirt wie gestern an. „Auch das gehört zur Demokratie“, sagt der 22-Jährige und lacht.

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Literatur: „Das wird nicht das Ende Amerikas sein.“

Steve Case bekam Lust an der Welt der Unternehmensgründer, bevor er ein Teenager war. Deshalb beginnt er sein Buch „Die dritte Welle“ mit dieser Geschichte von zwei hawaiianischen Jungen – er zehn, sein Bruder Dan elf – die den Traum hatten, erfolgreich zu sein. Tatsächlich wurde Case nur 22 Jahre nach dem Bauchladen-Verkauf von Hochzeits- und Geburtstagskarten der CEO von America Online, kurz: AOL – einer der erfolgreichsten Internetfirmen jemals.

Bis heute gibt Case nicht auf, als Internet-Pionier der ersten Stunde auf immer neuen Wellen des Internets mitzusurfen – inzwischen mehr als Investor und Regierungsberater denn als Unternehmer. Sein aktuelles Projekt: das Internet der Dinge zu durchschauen. In seinem neuen Buch versucht sich Case an einer Erklärung, die dritte Welle, so nennt er die aktuelle Phase des Internets, als Chance für Wirtschaft und Gesellschaft in den USA zu sehen. Nachdem sein AOL, Netscape und andere Firmen in der „ersten Welle“ das kommerzielle Internet etablierten, bauten Firmen wie Google oder Facebook in der „zweiten Welle“ Suchmaschinen und soziale Netzwerke, die eine Nutzung für jedermann ermöglichten.

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Bin ich wirklich frei?

Gemütlich setze ich mich an den Schreibtisch und beantworte E-Mails. Manchmal um 8 Uhr, meist um 9. Die Heizung steht auf 2, frieren geht morgens gar nicht. Kaffee mache ich mit einer French-Press-Maschine, ganz ohne Technik oder Aufschäumer oder Soja und meinen eigenen Namen muss ich mir auch nicht zurufen. So kann man stressfrei in den Tag starten.

Seit Mitte Oktober bin ich wieder Studentin und Selbstständige. Nach einem Jahr Festanstellung genieße ich die Flexibilität, mir meine Zeit frei einzuteilen, aufzustehen, wann ich will (auch wenn ich um 10 Uhr jedes Mal ein schlechtes Gewissen habe) und manchmal donnerstags schon das Wochenende einzuläuten. „Freu dich darüber, das bekommst du nie wieder.“ Diesen Satz habe in der letzten Zeit so oft gehört und ich muss sagen: Das tue ich. Weiterlesen

Das “Wir” oder wir selbst – was ist wichtiger?

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Ich versus du, wir versus ihr, wir versus du. Der Mensch ist ein Herden-Lebewesen, er verbringt gerne Zeit in der Gruppe, geht emotionale Bindungen ein. Solange wie das ihm nützt beziehungsweise nicht schadet. Ansonsten kommen andere menschliche Triebe zum Vorschein: ‚Ich bin wichtiger, ich bin besser, ich höre nur auf mich“. Das ist auch eins der häufigsten Probleme in Partnerschaften und Ehen: das Streben nach Individualität – sich vor nichts und niemandem rechtfertigen zu müssen.

Also predigen Beziehungsexperten, das Wir-Gefühl von Anfang an, zu leben. Den Partner zu unterstützen, dann kann er auch Unterstützung erwarten, ihn zu motivieren. Manche Berater würden die Ehe sogar mit einem Unternehmen vergleichen: Geht es allen Mitarbeitern gut, geht es der Firma gut.

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